Köln. Die Polizei Köln warnt vor einer Betrugsmasche, die in den vergangenen Wochen vermehrt angezeigt wurde.

Bei Tankstellen oder Verbrauchermärkten gingen Anrufe ein, bei denen der Anrufer sich als Mitarbeiter einer Telekommunikationsfirma oder der entsprechenden Zentrale des Marktes oder der Tankstelle ausgab. Nach Angaben der Polizei erklärten die Anrufer den Mitarbeitern, dass die in dem Geschäft zum Verkauf angebotenen Aufladekarten der Telekommunikationsanbieter wegen einer Umstellung oder eines technischen Fehlers nicht mehr aufgeladen werden könnten.
Angabe von Aufladenummern

In dem Zusammenhang bitten die Betrüger dann um Angabe möglichst vieler Aufladenummern am Telefon. Bei den Anrufen wirken die angeblichen Mitarbeiter der Telekommunikationsfirma bzw. Mitarbeiter der Zentralen teils sehr massiv auf die Gesprächspartner ein. Um etwaige Skepsis zu zerstreuen wird den Mitarbeitern mitgeteilt, dass die dabei generierten Belege am Folgetag abgeholt würden.
Die auf diese Art und Weise erlangten PIN-Codes werden von den Tätern umgehend eingesetzt, sodass der Schaden zeitnah entsteht. Die Tat erfolgt ausschließlich per Telefon, die Täter erscheinen nicht vor Ort.

Vermehrt Verbrauchermärkte

Nachdem in den zurückliegenden Monaten überwiegend Tankstellen von diesen Anrufen betroffen waren, sind es in jüngster Zeit vermehrt Verbrauchermärkte. Die Polizei Köln bittet daher die Firmen und deren Mitarbeiter zu beachten, dass eine telefonische Abfrage dieser PIN-Codes durch niemanden erfolgt: weder durch die Telekommunikationsanbieter, noch durch angebliche Mitarbeiter der Firmenzentralen. Bei diesen Abfragen handelt es sich immer um einen Betrug.
Schnell bei der Polizei anzeigen

Sollte es trotzdem zur Weitergabe von PIN-Codes gekommen sein, wird dringend dazu geraten, das Geschehen so schnell wie möglich bei der Polizei anzuzeigen.

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